Mit der vom Polizeipräsidium Oberpfalz ins Leben gerufenen Präventionsaktion “Sicherheit auf Rezept” beim Arzt wollen die Polizeidienststellen im Landkreis Cham erneut auf die Callcenter-Betrugsmasche, wie Schockanrufe, aufmerksam machen. Die Tricks der Callcenter-Betrüger werden immer raffinierter und vielfältiger. Obwohl die Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit des Polizeipräsidiums Oberpfalz Wirkung zeigt und die Fallzahlen rückläufig sind, bleibt der finanzielle Schaden enorm. Besonders alamierend: viele Opfer verlieren ihre gesamten Ersparnisse. Zum Auftakt der Präventionsaktion “Sicherheit auf Rezept” suchte am Freitag der stv. Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Furth im Wald, Polizeihauptkommissar Josef Weindl die Praxis der “Further Hausärzte” auf und übergab Dr. Stefan Enderlein und Dr. Hans-Jürgen Hackl die ersten “Rezepte”. “Gerade Ärzte und ihre medizinischen Fachkräfte haben eine einzigartige, vertrauenswürdige Position, um gerade ältere Patienten über diese Gefahr aufzuklären”, so Weindl zu den Ärzten. “Durch die Aushändigung des Rezepts durch euch, können wir gezielt an mögliche Opfer herantreten und sie zu diesem Thema sensibilisieren.” “Wir beteiligen uns gerne an der Aktion, damit unsere Patienten nicht zum Betrugsopfer werden”, betont Enderlein. “Schon mehrmals haben mir Patienten berichtet, dass sie Schockanrufe oder Anrufe von falschen Polizeibeamten erhalten haben.” In den nächsten Tagen werden Polizeibeamte alle Hausarztpraxen im Landkreis Cham aufsuchen, um sie als Mitstreiter zu gewinnen.
Ihr Praxisteam der Further Hausärzte
